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Schüleraustausch zwischen Volkach und Aubigny, Partnergemeinde von Schwanfeld


17.04.2017

 
    
 
Am frühen Abend des 24. März 2017 machten sich 32 Schülerinnen und zwei Lehrerinnen der Mädchenrealschule Volkach auf die aufregende Reise zum Schüleraustausch nach Aubigny (Vendée) in Frankreich. Dieser kam über die bereits bestehende Partnerschaft mit der Gemeinde Schwanfeld zustande.
 
Bei der Ankunft am nächsten Morgen wurden alle mit einem typisch französischen Frühstück vom Partnerschaftsverein erwartet. Zahlreiche aufgeregte Gastfamilien bekamen daraufhin ihre Gastschülerinnen zugewiesen: Das Abenteuer konnte endlich richtig beginnen!
 
Das erste Wochenende verbrachten alle Mädchen zunächst mit ihren Familien, die bereits viele Pläne geschmiedet hatten, um ihnen möglichst viel von ihrer Heimat zu zeigen. Im weiteren Verlauf der Woche durften die Schülerinnen dann auch Erfahrungen im französischen Schulalltag sammeln, beispielsweise durch den Besuch verschiedener Unterrichtsstunden und der Kantine. 
 
Doch auch der Partnerschaftsverein und die Gemeinde hielten noch so manche Überraschung für die Gruppe aus Volkach bereit. Am Montag standen der Besuch einer Austernzucht und der Küstenstadt Les Sables d'Olonne auf dem Programm, in der manche Mädchen zum ersten Mal den Atlantik bewundern konnten. Am nächsten Tag ging es nach La Rochelle, in der sich das berühmte Aquarium befindet. Der Mittwoch stand ganz unter dem Motto „Sport verbindet“, denn bei einem gemeinsamen Nachmittag auf dem Sportplatz von Aubigny waren plötzlich alle Sprachbarrieren gefallen. Das wurde auch am gemeinsamen Festabend im Vereinshaus am Donnerstag wieder sichtbar und hörbar. Zuvor ging es an diesem Tag noch auf die Insel Noirmoutier zu dem Strand, an dem Szenen für den Film „Der kleine Nick“ gedreht wurden. Ein besonderes Highlight lag bereits auf dem Weg: eine alte Verbindungsstraße zwischen Festland und Insel, die nur bei Ebbe befahrbar ist. Die vorerst letzte Station war schließlich das neben Aubigny gelegene La Roche sur Yon, wo die Kinder die beweglichen Kunstfiguren am Napoleonplatz entdecken konnten und den restlichen Tag zum Bummeln nutzten.
 
So haben die Schülerinnen in dieser eigentlich recht kurzen Zeit viel Unvergessliches erlebt, Freunde fürs Leben gewonnen, die Sprachkenntnisse vor Ort anwenden können und dabei festgestellt, wie einfach das Verstehen und Sprechen bereits nach so kurzer Zeit wurde. Da war es kein Wunder, dass der Abschied am Samstagmorgen sehr schwer fiel und einige Schülerinnen Aubigny mit Tränen in den Augen verließen. Aubigny – wir kommen wieder!
 
 
Text und Foto: Frau Tina Riegler und Frau Sabrina Willacker
 
 


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